1. Lage zum Netzanschluss
Je näher der Netzverknüpfungspunkt, desto geringer die Anschlusskosten für den Projektierer — und desto höher der Pachtspielraum. Eine Fläche mit Netzanschluss in 500 Metern Entfernung erzielt typischerweise 15–25 % höhere Pachten als eine mit 5 Kilometern Entfernung.
2. Privilegierung im 200-m-Korridor
Liegt Ihre Fläche im 200-Meter-Korridor entlang einer Autobahn oder einer zweigleisigen Schienenstrecke des übergeordneten Netzes (§ 2b AEG), ist sie nach § 35 Abs. 1 Nr. 8 lit. b BauGB privilegiert — die Genehmigung läuft meist ohne separaten Bebauungsplan, die Projektsicherheit ist deutlich höher. Das bringt 500 bis 1.500 €/ha mehr Pacht.
3. Größe der Fläche
Flächen ab 5 Hektar sind für Projektierer wirtschaftlich attraktiver — die Skalenkosten (Genehmigung, Netzanschluss, Wechselrichter-Infrastruktur) verteilen sich auf mehr installierte Leistung. Sehr kleine Flächen unter 3 ha lassen sich häufig nur im Cluster mit Nachbarflächen verpachten.
4. Konversionsflächen und benachteiligte Gebiete
Ehemalige Tagebau-, Militär- oder Industrieflächen sowie als „benachteiligtes Gebiet" eingestufte Flächen erhalten in der EEG-Ausschreibung Vorteile und erzielen entsprechend höhere Pachten.
Was den Pachtrechner verlässlich macht — und was nicht
Der Rechner gibt Ihnen einen marktüblichen Korridor. Was er nicht kann: die Bonität des konkreten Pächters einschätzen, die Schutzgebiets-Lage prüfen, die Kommunalbeteiligung nach § 6 EEG einkalkulieren oder bundeslandspezifische Sonderabgaben wie den Brandenburger Solar-Euro (2.000 €/MW/Jahr) berücksichtigen.
Dafür braucht es ein echtes Erstgespräch und konkurrierende Vergleichsangebote — und genau das ist unsere Vermittlungsleistung.