Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

Solarpark-Pacht in MV.

2.500 bis 4.200 Euro pro Hektar und Jahr im klassischen Großflächen-Markt. Schwerpunkt auf Hofeinheiten und Konversionsflächen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Pachtspanne 2.500 – 4.200 €/ha/Jahr in Mecklenburg-Vorpommern (Stand 2026)
  • Klassischer Großflächen-Markt, Schwerpunkt Hoteinheits-Verträge
  • Volllaststunden: 980 – 1.040 h/Jahr
  • Top-Regionen: Vorpommern, Mecklenburgische Seenplatte, Westmecklenburg
  • Vermittlung bundesweit, anwaltliche Vertragsprüfung als Standard

Mecklenburg-Vorpommern ist ein klassischer Großflächen-Markt für PV-Freiflächen. Viele Verpächter besitzen aus historischen Gründen (DDR-Erbe, Hofeinheiten der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften) zusammenhängende Großflächen, die für Solarparks ideal geeignet sind. Pachten 2026 liegen in der Bandbreite 2.500 bis 4.200 Euro pro Hektar und Jahr; in Premium-Lagen entlang der A20 und A24 oder auf Konversionsflächen werden auch Werte am oberen Ende erreicht.

Bei den BNetzA-Ausschreibungen 2025 wurden für MV-Standorte rund 180 Megawatt bezuschlagt. Die Volllaststunden liegen mit 980 bis 1.040 zwar unter dem süddeutschen Niveau, dafür ist die Flächenverfügbarkeit deutlich besser und die Bauleitplanungs-Praxis vieler Landkreise sehr routiniert. Insbesondere die Großflächenstruktur macht MV für institutionelle Projektentwickler attraktiv.

Marktdaten Mecklenburg-Vorpommern 2026 Pachtspanne: 2.500 – 4.200 €/ha/Jahr
Volllaststunden: 980 – 1.040 h/Jahr
BNetzA-Zuschläge 2025: circa 180 MW
Marktcharakter: Klassischer Großflächen-Markt, Schwerpunkt Hoteinheits-Verträge
Top-Regionen: Vorpommern, Mecklenburgische Seenplatte, Westmecklenburg

MV-Besonderheiten 2026

Großflächen-Tradition

Anders als in den westlichen Bundesländern mit oft kleinteiligen Flächenstrukturen finden sich in MV regelmäßig zusammenhängende Flächen von 20, 50 oder 100 Hektar. Das senkt die spezifischen Erschließungs-Kosten für Projektierer erheblich und erhöht die Pachtbereitschaft.

Hofeinheiten-Verträge

Viele MV-Verpächter besitzen aus DDR-Zeiten oder Nachwende-Privatisierungen geschlossene Hofeinheiten. Bei Verpachtung mehrerer zusammenhängender Flurstücke gibt es häufig vertragliche Sonderregelungen — wir koordinieren bei Bedarf auch komplexe Mehr-Flurstück-Pachten.

Konversionsflächen ehemaliger NVA-Standorte

MV hat etliche ehemalige militärische Liegenschaften (Nationale Volksarmee, später Bundeswehr). Diese Konversionsflächen sind in der EEG-Ausschreibung privilegiert und erzielen Premium-Pachten.

Keine landesrechtliche Pflichtabgabe

MV hat keine eigene Pflichtabgabe wie Brandenburg. Die Kommunalbeteiligung läuft über die freiwillige § 6 EEG-Regelung (0,2 ct/kWh, vom Netzbetreiber rückerstattet) — wird aber von vielen Projektentwicklern aktiv angeboten.

Top-Regionen in Mecklenburg-Vorpommern

Vorpommern

Landkreise Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen mit großem Flächenpotenzial. Pachten 2.500 bis 3.800 €/ha. Konversionsflächen ehemaliger NVA-Standorte erzielen Premium-Werte.

Mecklenburgische Seenplatte

Hoher Anteil an Großflächen und Hofeinheiten. Pachten 2.500 bis 3.800 €/ha typisch. Premium-Lagen entlang der A20 höher.

Westmecklenburg

Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg — Nähe zu Hamburg-Industrieabnahme, gute Netzinfrastruktur. Pachten 2.800 bis 4.200 €/ha.

Vier vertragliche Sicherheiten — in jedem Vertrag

Unabhängig vom Bundesland enthalten alle unsere vermittelten Pachtverträge vier Mindest-Sicherheiten, ohne die wir nicht zur Unterschrift raten:

  • Beschränkte persönliche Dienstbarkeit in Abteilung II Rangstelle I des Grundbuchs — Schutz vor Insolvenz des Pächters
  • Insolvenzsichere Rückbaubürgschaft mit Anpassung alle 5 Jahre an die aktuellen Kostensätze
  • VPI-Indexklausel — jährliche Anpassung an den Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes
  • Anwaltliche Vertragsprüfung durch einen Fachanwalt für Agrarrecht — die Kosten übernehmen wir, auch wenn Sie am Ende nicht abschließen

So läuft die Vermittlung in Mecklenburg-Vorpommern ab

Unser Vorgehen ist in jedem Bundesland identisch — nur die regulatorischen Klauseln und ggf. die Pflichtabgaben unterscheiden sich. Sie können den Ablauf in vier Schritten zusammenfassen:

  1. Erstgespräch (~20 Min.): Wir klären Lage, Größe, Eigentumsverhältnisse und Förderfähigkeit Ihrer Fläche im Detail — telefonisch und kostenlos.
  2. Vergleichsangebote (innerhalb 14 Tage): Wir holen aus unserem Netzwerk konkurrierende Vergleichsangebote ein und bereiten sie tabellarisch auf — Pacht, Laufzeit, Sicherheiten, Indexierung direkt vergleichbar.
  3. Anwaltliche Prüfung (innerhalb 6 Wochen): Ein Fachanwalt für Agrarrecht prüft den Vertragsentwurf. Anpassungen verhandeln wir auf unser Risiko nach.
  4. Notar & Grundbuch (ca. 3 Monate nach Start): Beurkundung beim Notar Ihres Vertrauens, Eintragung der Dienstbarkeit in Abteilung II Rangstelle I.

Vom ersten Telefonat bis zur ersten vollen Pachtzahlung vergehen typischerweise 12 bis 24 Monate. Die Hauptzeit nimmt die Genehmigung und Bauleitplanung in Anspruch — der Bau selbst dauert nur wenige Wochen.

Konkurrierende Angebote für Ihre Fläche?

Wir holen aus unserem Projektierer-Netzwerk konkurrierende Vergleichsangebote ein — kostenlos für Verpächter.

Pachtprüfung anfragen

Häufige Fragen zur Solar-Pacht in Mecklenburg-Vorpommern

Wie hoch ist die Solar-Pacht in MV 2026?

Die marktübliche Spanne liegt zwischen 2.500 und 4.200 Euro pro Hektar und Jahr. Premium-Lagen entlang der A20 und A24 sowie Konversionsflächen ehemaliger NVA-Standorte erreichen die obere Grenze.

Was sind Hofeinheiten in MV?

Aus DDR-Zeiten oder Nachwende-Privatisierungen geschlossene landwirtschaftliche Betriebseinheiten mit zusammenhängenden Großflächen. Diese sind für Solar-Projektierer besonders attraktiv, weil sie geringere Erschließungskosten verursachen.

Sind in MV große Flächen verfügbar?

Ja — anders als in den westdeutschen Bundesländern findet man hier regelmäßig zusammenhängende Flächen von 20, 50 oder 100 Hektar. Das senkt die spezifischen Erschließungskosten und erhöht die Pachtbereitschaft der Projektierer.

Welche MV-Regionen sind besonders gefragt?

Vorpommern (Greifswald, Rügen), die Mecklenburgische Seenplatte und Westmecklenburg mit guter Anbindung an Hamburg-Industrieabnahme.

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